Pädagogische Konzepte: Wie finden Sie die richtige Kinderkrippe

25. April 2019
Pädagogischen Konzepte: Wie finden Sie die richtige Kinderkrippe

Pädagogische Konzepte: Wie finden Sie die richtige Kinderkrippe

Sind Sie gerade auf der Suche nach der richtigen Kindekrippe für Ihr Kind? Dann sind Sie hier genau richtig. Die Entscheidung, welche Kinderkrippe die richtige für Ihr eigenes Kind ist, ist keine leichte. Das Angebot ist gross und schwer zu überblicken. Montessori-Kinderkrippe, Elterninitiative oder Waldorfeinrichtung? Wie können Sie den richtigen Kindergarten auswählen? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bevor Sie sich als Eltern für eine Kinderkrippe entscheiden, sollten sie sich über die verschiedenen pädagogische Konzepte informieren. 

Pädagogische Konzepte: Wie finden Sie die richtige Kinderkrippe

Neben der konventionelle Kinderkrippe, gibt es sehr viele unterschiedliche pädagogische Konzepte die in Kindergärten miteingebracht werden. Wir stellen Ihnen die drei häufigsten pädagogischen Konzepte vor. 

Montessori

Der Montessori Kindergarten ist für viele Eltern eine interessante Alternative zum regulären Kindergarten. „Hilf mir, es selbst zu tun!“ lautet das bekannte Motto der Montessori-Pädagogik. Ihr Grundsatz ist, dass die individuellen Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt stehen sollen. Das Kind erlangt durch tägliche Arbeiten und praktische Handgriffe, die es im Alltag gebrauchen kann, Selbstständigkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einem Selbstvertrauen zu erziehen, die ihnen in ihrem späteren Leben von grossem Vorteil sein sollte. Die Erzieher agieren dabei nicht als aktive Führungspersonen, sondern als helfende Begleiter. Im freien Handeln und steten Ausprobieren entdecken die Kinder ihren eigenen Rhythmus sowie den der Gemeinschaft. 

Waldorf

Von Geburt an ist das Kind neugierig und aufmerksam, es begegnet seiner Umwelt mit sensiblen Antennen und nimmt alles auf, was sich ihm präsentiert – stets den Blick auf Eltern und Erzieher gerichtet. Genau diese natürliche Auffassungsgabe ist die Basis von der Waldorf Pädagogik: Man braucht die Umgebung von einem Kind nur so zu gestalten und darzubieten, dass es von ihr lernen kann und nachahmenswürdig ist. Im Waldorfkindergarten sind also die erziehenden Personen von entscheidender Bedeutung. Sie dienen als Vorbilder, die soziale Verhaltensweisen, Werte oder den Umgang mit der Natur vorleben. Vor allem im alltäglichen Spielverhalten wird viel Wert auf den Kontakt mit Naturmaterialien gelegt. Ein Waldorf-Kindergarten pflegt die Fantasie, die Vorstellungskraft, den Schöpferwillen, in dem er den Kindern Raum und Zeit schenkt. Lernen und Reifen durch Freude und Leben mit der Fantasie und nicht durch eine Bilderflut und vorgegebenen Einflüssen.

Waldkindergarten

Der Waldkindergarten ist ideal, wenn Sie möchten, dass sich Ihr Kind im Kindergarten viel im Freien bewegt und ein gutes Verhältnis zu seiner Umwelt entwickelt. Der Waldkindergarten wird häufig als „Kindergarten ohne Dach und Wände“ bezeichnet. Der wesentliche Unterschied zu konventionellen Kindergärten besteht demnach darin, dass die betreuten Kinder mit ihren ErzieherInnen den Kindergartenalltag in der freien Natur verbringen. Im Waldkindergarten gibt es meistens keine Räume, nur eine Waldhütte oder einen Bauwagen. Spiel- und Lernplatz für die Kleinen ist die freie Natur, sei es im Wald, am Strand, oder auf der Wiese. Die Kinder sind zwischen drei bis vier Stunden täglich zu jeder Wetterlage und Jahreszeit draussen an der frischen Luft. Dadurch erhalten sie ein gutes Verhältnis zum Wechsel der Jahreszeiten und zur Natur.

Hat Ihnen der Beitrag über die verschiedene pädagogische Konzepte gefallen? Wir hoffen es hilft Ihnen bei der Suche nach der richtigen Kinderkrippe! Falls Sie noch weitere Fragen oder Anregungen haben, lassen Sie es uns einfach wissen! Wir freuen uns über jeden Kommentar und Nachricht. Für weitere Updates, können Sie uns auch gerne auf Facebook und Twitter folgen.