6 Tipps zur Eingewöhnung in der Kinderkrippe

21. April 2019
6 Tipps zur Eingewöhnung in der Kinderkrippe

6 Tipps zur Eingewöhnung in der Kinderkrippe

Der wohl erste und grösste Schritt im Leben eines Kindes in Richtung Selbstständigkeit ist der Eintritt in die Kinderkrippe. Für viele Kinder bedeutet das die erste stundenweise Trennung von den Eltern. Die Eingewöhnung in der Kinderkrippe fällt Kindern oftmals nicht leicht, aber auch für Eltern bedeutet der Beginn des Kindergartens einen Umbruch im Alltag. Hier finden Sie 6 Tipps zur Eingewöhnung in der Kinderkrippe und damit diese möglichst sanft und angenehm abläuft.

 

6 Tipps zur Eingewöhnung in der Kinderkrippe


 
Die Richtige Vorbereitung auf die Kinderkrippe

Die Eingewöhnung in der Kinderkrippe machen Sie Ihrem Kind besonders leicht, wenn Sie ihm vom Kindergarten erzählen, ihm also sagen, was der Kindergarten ist, was es dort machen wird und warum. Seien ganz offen über die bevorstehende Veränderung. Aber schwärmen Sie ihm nicht vor, wie toll die Kinderkrippe wäre, nur um ihm die Angst zu nehmen. Dies führt nur zu falschen Hoffnungen und am Ende zu Frust und Enttäuschung. Stattdessen sollten Sie Ihrem Kind lieber tolle Bilderbücher zeigen und Geschichten erzählen, die von Erfahrungen in der Kinderkrippe erzählen. Eine tolle Sache ist es auch, wenn Sie sich mit Ihrem Kind gemeinsam vorbereiten, indem Sie einen Rucksack, eine passende Brotdose und weiteres kaufen, das steigert die Vorfreude! 

 
Die Trennung auf Zeit üben

Üben Sie, für eine Weile voneinander getrennt zu sein, bevor die Eingewöhnung in der Kinderkrippe beginnt. Lassen Sie Ihr Kind zum Beispiel stundenweise bei Oma und Opa oder bei den Eltern befreundeter Kinder. So kann sich Ihr Kind daran gewöhnen, für eine Weile von Ihnen getrennt zu sein und lernt, dass Mama und Papa auch wieder zum Abholen kommen. Auch für Sie ist dies eine gute Vorbereitung, denn das Loslassen ist auch für Eltern anfangs schwer.

 
Die Kinderkrippe vorab besuchen

Sobald Sie die Zusage für einen Kitaplatz für Ihr Kind haben, erkundigen Sie sich, ob dort Schnuppertage für Neulinge angeboten werden und ob es einen Tag der offenen Tür für Eltern und Kinder gibt. Schauen Sie wenn möglich vorab für einem Besuch in der Kinderkrippe vorbei, damit sich Ihr Kind mit der neuen Umgebung vertraut machen kann. So fühlt es sich an seinem grossen Tag in den Räumen der Kinderkrippe nicht komplett fremd. Viele Kinderkrippen bieten Schnuppertage an, an denen Eltern und Kinder die Einrichtung gemeinsam besuchen können. So gewinnen die Kinder einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten, Angeboten und Erziehern, ohne dabei die elterliche Obhut zu verlieren.

 
Positive Stimmung vermitteln

Sagen Sie Ihrem Kind, wie stolz es sein kann, schon bald ein Kindergartenkind zu sein und wie toll Sie es finden, dass es so viele Dinge bereits ganz allein tun kann. Geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass der Beginn der Kinderkrippenzeit ein schönes Ereignis ist, auf das Sie sich freuen. Ihr Kind spürt nämlich, wenn Sie es nur schweren Herzens abgeben, und wird darauf mit Angst und Unsicherheit reagieren und als Folge möglicherweise nicht mehr in den Kindergarten gehen wollen. Eine positive Stimmung überträgt sich auf Ihr Kind und bestärkt es darin, sich ebenfalls zu freuen.

 
Viel Zeit für die Eingewöhnung nehmen

In der Regel gehen Kinderkrippen von einer Eingewöhnungszeit von zwei bis drei Wochen aus. Nehmen Sie sich diese Zeit und wenn es sein muss, auch noch ein bisschen mehr. Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es braucht, um Einrichtung, Erzieher und andere Kinder in aller Ruhe kennenzulernen. Jedes Kind ist anders und Sie sollte die Eingewöhnungszeit nach Fortschritt Ihres Kindes organisieren. Meistens gehen Sie in den ersten Tagen gemeinsam mit Ihrem Kind für ein oder zwei Stunden hin. Irgendwann werden Sie dann auch mal für eine kurze Zeit weggeschickt. Und diese Zeitspanne wird Stück für Stück vergrössert.

 
Keine dramatischen Abschiede

Auch wenn es Ihnen vielleicht auf der Zunge liegt, Ihrem Kleinen zu sagen, dass Sie ihn in den nächsten Stunden vermissen werden, sollten Sie sich solche Aussagen verkneifen. Fröhlichkeit ist angesagt, keine langen Rituale. Kurze Abschiede, die anzeigen, dass man bald wieder da ist und dem Kind in der Zeit viel Spass wünscht. Widerstehen Sie nicht der Versuchung, Ihr Kind zum hundertsten Mal zu umarmen und immer wieder zu betonen, man sei ja bald wieder da. Damit kann man unbewusst Misstrauen schaffen. Das Kind könnte daran zweifeln, ob die Eltern tatsächlich wiederkommen, wenn sie so ein grosse Sache daraus machen.

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Das Team vom Kinderkrippen-Portal wünscht frohe Ostern! 🙂